Fallbeispiel Monte: Der Riss besteht seit Ewigkeiten im Huf. Das Pferd ging öfters lahm und hatte Hufgeschwüre an der Stelle wo der Riss ist. Was sich dadurch erklären lässt das Keime, Pilze und Bakterien ins Hufinnere eindringen konnten. Der gesamte Huf ist im Bereich des Tragerandes von einem Pilz befallen, wo durch der Riss höchstwahrscheinlich entstanden ist. Abb. 1

Der gleiche Huf von unten der Tragerand ist vom Pilz stark befallen und so gut wie nicht vorhanden Der Riss ist das kleinere Problem bei diesem Huf. Abb. 2

Um den Huf in seiner Substanz nicht noch mehr zu schwächen wie er schon war wurde an dem Riss erstmal Garnichts gemacht. Das Foto zeigt den Huf nach 4 Wochen der Riss ist weiterhin in voller Größe vorhanden. Der Huf hat sich aber insgesamt etwas stabilisiert und man kann beginnen den Riss zu bearbeiten. Der Huf wurde bis zu diesem Zeitpunkt 4 mal die Woche mit EX Ripped eingestrichen. Abb. 3

Nach der Bearbeitung kann man erkennen wie tief der Riss im Huf ist. In den Huf wurde ein umgedrehtes V eingearbeitet, was ebenfalls 4 mal die Woche mit EX Ripped eingestrichen wird. Abb4

Nach ca. 6-8 Wochen ist der Riss so gut wie weg, das umgedrehte V lässt man jetzt auswachsen. Der Huf wird aber weiterhin in einem Abstand von ca. 4-6 Wochen bearbeitet und noch 3 mal die Woche mit EX Ripped eingestrichen. Abb. 5

Ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu Abb. 2. Der Huf hat einen stabilen Tragerand bekommen der Riss ist nur noch ganz klein zuerkennen und vom Leben weit entfernt. Abb. 6

Weitere 4 Wochen später. Das umgedrehte V ist jetzt auch fast ausgewachsen.

Der Riss ist komplett weg. Der Huf wurde bis der Riss weg war, mit EX Ripped eingestrichen.